Biologisches Artgerechtes Rohes Futter (BARF)

wolf


Ein wichtiges Standbein einer guten Gesundheit ist die Rohfütterung unserer Hunde.
Oft wird die Verantwortung der Ernährung an die Hersteller von Tiernahrung abgegeben. Natürlich ist es einfacher einen Sack Hundefutter zu kaufen und auf die Angaben des Herstellers zu vertrauen. Wichtige Stoffe werden bei der Herstellung von Fertigfutter durch Erhitzen zerstört. Vitamine sind wichtig, ein Zuviel oder Zuwenig schadet der Gesundheit.

Es wird in Deutschland vorgeschrieben, dass speziell beim Ablauf des MHD genau die Inhaltsstoffe enthalten sein müssen, die angegeben sind. Da Vitamine nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, fragt man sich, wie hoch diese zum Zeitpunkt der Herstellung dosiert waren. Man setzt bis zu 18% Verfall pro Monat an.

Zuviel Getreide fördert den Zuwachs an Krankheiten unserer Hunde. Hautprobleme, Immunerkrankungen, Pankreas-, Nieren- und Lebererkrankungen, Krebs und Allergien werden heute auf diese Ernährung zurückgeführt. Wachstumsstörungen und Fruchtbarkeitsstörungen reihen sich in diese Liste ein. Natürlich wäre es sehr einfach dies alles mit Überzüchtung erklären zu wollen.

Um sich auf eine massive Ernährungsveränderung einzustellen, braucht ein Organismus wenigstens 10.000 Jahre - unsere Hunde hatten 50-60 Jahre.
Der mitunter sehr schlechte Gesundheitszustand unserer Hunde hängt im Ganzen mit der nicht artgerechten Ernährung zusammen.

 

BARF- die wichtigsten Punkte (Verhältnis der Zubereitung):
Fleisch, Innereien, Knochen und Obst.

Bitte Getreide nur in geringen Mengen geben, da viele Hunde auf Getreide allergisch reagieren. Wilde Caniden bekommen nur geringe Mengen an Getreide und dann auch nur saisonal.

Menge:
Man kalkuliert ca. 2-6 % (Richtwert) des Körpergewichtes pro Tag insgesamt an Futter.

Bei weniger agilen, oder zu Übergewicht neigenden Hunden sollte man 1x monatlich das Gewicht überprüfen.

Fleisch:
Rohe Hühnerherzen und -mägen, Putenherzen und -mägen, Rindersaumfleisch, Kopffleisch, Pansen, Futterfleisch vom Rind, Schlund, Maulfleisch, Lamm, Wild, Fisch (bitte sorgsam die Gräten entfernen, da diese die gleichen unangenehmen Folgen haben können, wie bei uns Menschen!! Seefische sind zu bevorzugen)  Achtung! KEIN Schweinefleisch füttern, da es mit dem Aujetzkivirus infiziert sein könnte, der für Hunde tödlich ist!!! Zum rohen Schweinefleisch gehört auch roher Schinken, Salami, Mettwurst.

Knochen:
Putenhälse, Hühnerhälse, Hähnchenflügel sind gerade für Welpen sehr wertvoll, aber nur ROH!!! Niemals abgekochte oder gebratene oder sonst wie gegarte Knochen geben. DIESE SPLITTERN!!!

Geeignetes Obst:
Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Melonen (ohne Kerne!), Erdbeeren, Kiwi.

Zusätze:
Öle aller Art, jedoch nur kaltgepresste Öle, da die anderweitig hergestellten Öle im Verdacht stehen krebsfördernd zu sein. Ideal sind  Leinsamenöl, Lachsöl, Fischöl. Immer mal abwechseln.

Grünlippmuschelextrakt (z.B. „Glokosaminol für Kleintiere“) für die Gelenke und auch Meeresalgen für die Jodversorgung. Bei dem reinen Extrakt benötigt man pro 12,5 kg Hund 0,5g/Tag.
Knochenmehl, falls keine Knochen gefüttert werden.

Besondere Leckereien:
1-2 mal die Woche ein Ei.

Thunfisch (im eigenen Saft. Nicht den in Öl eingelegten verwenden!)

Einige Tipps:
Auf keinen Fall füttern sollte man Auberginen, Avocado und Zwiebeln aller Art. Ebenso sollte man Obstkerne vermeiden, da diese häufig Blausäure enthalten (insbesondere Traubenkerne, Pfirsichkerne etc).


Ab und zu einige klein gehackte Nüsse oder Kerne, wie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne sind eine leckere Abwechslung. Aber Achtung: Sie sind sehr fetthaltig, also in Maßen füttern.

Auch Kräuter kann man ab und zu geben. Besonders geeignet sind Petersilie, Fenchelsamen, Minze. Austesten, ob der Hund den intensiven Geschmack der Kräuter mag!

Das Fleisch kann man auch in größeren Stücken anbieten, damit der Hund etwas zum kauen hat und die Zähne gereinigt werden. Bei Hunden, die zum Schlingen neigen, nützt dies jedoch wenig. Also austesten!

Bei der Fütterung von Knochen darauf achten, dass der Kot nicht zu fest wird. BARF-Anfängerhunde sind Knochen oft nicht gewöhnt und neigen anfangs zu Verstopfung, also immer erst mit kleinen Mengen beginnen.

Das Fleisch wird am besten im Gefrierschrank aufbewahrt. Es hält sich, wenn einmal aufgetaut, 1-2 Tage im Kühlschrank!

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